Deutsche Gesellschaft für Phänomenologische Forschung

Soziale Erfahrung.

Internationale Tagung der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Forschung

25.-28. September 2013

Universität zu Köln
Philosophisches Seminar
Husserl-Archiv

Das Thema "Soziale Erfahrung" soll hier in seiner ganzen denkbaren Breite und mit unterschiedlichen phänomenologischen Zugangsweisen behandelt werden. Soziale Erfahrung in ihrer vielfältigen Form erweist sich ein zentraler Dreh- und Angelpunkt zahlreicher Diskussionen der Phänomenologie des letzten Jahrhunderts, über sie wird bis heute intensiv debattiert und sie ist somit unangefochten aktuell.

Die Tagung wird sich in Aufbau und Struktur an dem bewährten Muster Plenum / Abteilungen orientieren. International renommierte Phänomenologen sollen zu ausgewählten Teilthemen sowohl Plenarvorträge als auch einige Impulsvorträge zu Beginn der Abteilungen halten. In den Abteilungen (=Sektionen) soll es dann viele Beiträge von NachwuchswissenschaftlerInnen zu den jeweiligen Teilthemen geben: Intersubjektivität, Handlung, Ethik, Politik, das Gehirn als soziales Organ, soziale Gefühle, unser Verhältnis zu Tieren, Psychologie, Sorge / Caring.

Die inhaltliche Konturierung der Tagung hängt also auch von der erhofften reichhaltigen Resonanz auf den "Call for Papers" ab, d.h. davon, dass anregende Impulse von NachwuchswissenschaftlerInnen ausgehen, die ihre Arbeiten und Thesen in den Sektionen vorstellen und diskutieren wollen. Vorschläge für einen Sektionsbeitrag mit einem Abstract von etwa einer Seite, und Angabe der Abteilung, für die der Beitrag Ihnen geeignet erscheint, können bis zum 30. April 2013 per mail an den Generalsekretär Dr. Dirk Fonfara (dirk.fonfara@uni-koeln.de) geschickt werden.

Die Plenen werden von international ausgewiesenen WissenschaftlerInnen mit einem
45-minütigen Vortrag und mit anschließender Diskussion gestaltet. Die Beiträge der in erster Linie für NachwuchswissenschaftlerInnen gedachten Abteilungen erfolgen in einem strikten Stundenrhythmus, um die Möglichkeit des Wechsels zwischen den Abteilungen zu ermöglichen. Die Vortragszeit beträgt hier 35 Minuten, für Diskussion sind 15 Minuten vorgesehen, 10 Minuten Wechselzeit.